Vielversprechendes erstes Jahreskonzert der Stadtkapelle Bretten unter neuem Dirigenten
Natur pur – gewaltige Gebirge, plätschernde Gewässer, weitreichende Landschaften. Pittoreske Gegenden entstehen in der Vorstellung – allein durch den Klang.
Sinfonische Dichtungen, „klingende Postkarten“, wie Moderator Bernd Neuschl sie nennt, ziehen sich wie ein roter Faden durch das diesjährige Programm des Jahreskonzerts der Stadtkapelle Bretten. Dabei hat sich mit dem neuen Dirigenten Ansgar Sailer auch etwas verändert: Originalliteratur für sinfonisches Blasorchester anstelle von arrangierten, klassischen Werken. Die Register wurden neu angeordnet, die Musiker gefordert. Mit Erfolg. Starken und lang anhaltenden Beifall erhält die Blaskapelle sogar noch nach der zweiten Zugabe ihres Konzertes am Vierten Advent im Bernhadushaus.
Eine große Leistung der Musiker und nicht zuletzt auch des Dirigenten. Sailer führt das Orchester leidenschaftlich - mit großen Bewegungen. Holt tief aus, setzt gezielt Akzente.
Auf der Burg für Konzert vorbereitet
haben sich die 33 Musiker der Jugendkapelle am Wochenende vom 18.-20. November. Es gab einige Stücke zu proben, denn auch die jungen Musiker werden ihr Können am 18.12.2011 beim Jahreskonzert der Stadtkapelle unter Beweis stellen. Dirigent Andreas Frank schaffte es wie gewohnt alle Musiker zu motivieren und herauszufordern, so dass das sich das Konzertprogramm bereits sehen lässt. Neben Registerproben und Gesamtproben bot das Wochenende während der Freizeit jede Menge Spaß. Die Burg Steinegg bei Tiefenbronn bietet nämlich eine tolle Location für ein spannendes Wochenende.
Bestens betreut wurden die Musiker der Stadtkapelle Bretten bei ihrem Besuch in der Partnerstadt Bellegarde. Anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Partnerschaftsvertrages reiste der Musikverein neben der offiziellen Delegation nach Bellegarde, um dort Kontakte mit dem „Ensemble Harmonique de Bellegarde“ zu knüpfen. Dank dem großen Engagement von Christian Cieplik – Musiker der Stadtkapelle und Mitglied des Partnerschaftsauschusses – konnte diese Reise realisiert werden. Schon bei der nächtlichen Ankunft wurden die Brettener aufs herzlichste begrüßt und trotz einiger Sprachbarrieren freundeten sich die beiden Orchester im Nu an.
Ehrenamt – Das war das Thema des einwöchigen Jungendtreffens der Kleeblattgemeinde Bretten-Condeixa-Longjumeau-Pontypool.
In verschiedenen Workshops wurde diskutiert wie sich Jugendliche für ihre Gemeinde einsetzen können und was das Ehrenamt attraktiv macht. Eine Gruppe stellte eine Zeitung her, ein Logo wurde designed und eine Gruppe führte ein Projekt mit behinderten Mitarbeitern der Lebenshilfe Werkstatt Gölshausen durch.
Die 10 Jugendlichen und ihre Betreuer der Jugendkapelle können mehr als stolz auf sich sein, denn als Veranstalter des diesjährigen Jugendtreffens leisteten sie großartige Arbeit. Der erste Abend begann mit einer ausgelassenen Wasserschlacht im Garten der Musikakademie Kürnbach, was sämtliche Berührungsängste im Nu verschwinden lies. Der Auftakt für eine großartige Freundschaft zwischen den Jugendlichen aus verschiedenen Kulturen war gelungen und wurde durch verschiedene Ausflüge und Aktionen verstärkt.
Welche Instrumente braucht man in einem Blasorchester?
Das war eine der ersten Fragen die die Kinder beim Ferienprogramm 2011 behandelten. Einige erzählten stolz, dass sie bereits ein Instrument spielen, andere wollten erst mal ausprobieren was es denn so gibt. Schließlich durften alle Blas- und Schlaginstrumente der Stadtkapelle ausprobiert werden und jedes Kind hatte sofort einen Favoriten. In Kleingruppen konnten schließlich alle noch mehr über ihr Lieblingsinstrument erfahren. Wie hält man das Instrument richtig, wie funktioniert das mit der Atmung und wie entsteht überhaupt der Ton?
Tatsächlich hatten alle Kinder so viel Spaß an der Probearbeit, dass man den Eltern zum Schluss ein kleines Musikstück präsentieren könnte.
Die Kinder spielerisch an die Instrumente heranzuführen war das Ziel von Jugendleiterin Ines Walter und ihrem Team. So wurden in den Pausen Rhythmusdiktate (stampfen, klatschen, Schenkel klopfen) angeboten und statt „der Fuchs geht rum“ wurden die Lieblingsinstrumente eingesetzt und die Kinder sangen „es geht ein wilder Schlagzeuger herum".