Herrliches Wetter und einen abwechslungsreichen Tag genossen die Jugendkapelle zusammen mit der Stadtkapelle Bretten am vergangenen Sonntag im Erlebnispark Tripsdrill. Der Verein nutzte die Auftrittsmöglichkeit für einen ganztägigen Ausflug, der auch von den Familien der Musiker mit Freude angenommen wurde. So hatte es Petrus doch gut gemeint und dem Dirigenten Ansgar Sailer für so manches dargebotene Stück wie "Carribean Variation", "Mambo" oder "Tarzan" die passende Kulissenbeleuchtung gezaubert. Die über 70 Jung-und Altmusiker spielten zusammen und zeigten mal wieder, wie die Musik Generationen verbindet.
Erfolgreiche Ergebnisse haben 15 Kinder beim Juniorabzeichen erzielt. Die Musiker sind Schüler der Bläserklassen, die die Stadtkapelle an der Max-Planck-Realschule und der Hebelschule organisiert.
Das Juniorabzeichen ist ein Leistungsnachweis des „Bund deutscher Blasmusikverbände“ und wurde vom Musikverein/Stadtkapelle Bretten e.V. durchgeführt. Es dient zur Motivation an der Musik und als Vorbereitung auf das Leistungsabzeichen in Bronze.
Im Prüfgebiet Theorie wurden die Schüler gut vorbereitet und konnten somit in der Gehörbildung und der Musiktheorie viele Punkte sammeln.
In der Praxisprüfung standen die Kindern einer Jury gegenüber, der jeweils zwei vorbereitete Stücke, sowie eine Tonleiter vorgespielt werden musste.
Insgesamt haben alle Kinder viele Punkte bekommen und sind stolz auf ihr erstes Leistungsabzeichen.
Durch die beiden Bläserklassen wächst die Jugendabteilung der Stadtkapelle derzeit stark an. Zur Förderung der Gemeinschaft und um sich besser kennen zu lernen, fuhren die Klasse 5b der Max-Planck-Realschule, sowie die Bläserklasse aus der Hebelschule zusammen nach Heilbronn zur Experimenta. Die insgesamt 34 Kinder hatten eine Menge Spaß am Experimentieren und staunten nicht schlecht über einige Phänomene. Besonders die vierte Ebene der Ausstellung, die sich dem Thema Musik widmet, war für die jungen Musiker ein besonderes Highlight.
Brettener Bütt mit grandiosen Eigengewächsen
„Schee war’s“– das ist der Tenor am Samstag kurz vor Mitternacht in und vor der Stadtparkhalle. Zuvor zünden die Akteure der 42. Brettener Bütt knapp fünf Stunden lang ein humoristisches Feuerwerk, das an Abwechslung und Lokalkolorit keinen Vergleich mit den Sitzungen rheinischer Karnevalsvereine zu scheuen braucht.
Perfekt intoniert die Stadtkapelle unter Andreas Frank den „Narrhallamarsch“, perfekt schwingen die blauweiß kostümierten Gardemädchen (die später in Lederhosen einen Schuhplattler aufs Parkett legen), die Funkenmariechen, diesmal aber auch die Herren des Elferratsballetts die Beine – und vor allem die musikalischen Beiträge sind die wahren Höhepunkte der Bütt 2014.
Um 11.11 Uhr marschierte der Narrenumzug des Musikverein/Stadtkapelle Bretten über die Fußgängerzone auf dem Brettener Marktplatz ein. Elferratspräsident Bernd Neuschl konnte neben vielen Akteuren der Brettener Bütt auch Willi Leonhardt, Harald Maiba, Joachim Kößler und Paul Metzger und verlieh diesen den närrischen Orden der diesjährigen Kampagne.
Neben den gespielten Stimmungs-Hits der Musiker gab auch das Gardebalett einen kleinen Vorgeschmack auf die kommende Bütt am 1. und 2. März. Mit Polonaise, Berliner, Sekt und gutem Wetter fand somit auch der 6. Narrenumzug in Bretten wieder viele Besucher auf dem Marktplatz.
Bilder sind in der Galerie zu finden. Hier zum Pressebericht.